Main image
12th December
2007
written by Tobias Blanken

Die alte Liebe zwischen den deutschen Freunden der Islamisten und dem iranischen Regime rostet nicht,

[...] Völlig neu sind Bemühungen der NPD um Zusammenarbeit mit Islamisten allerdings nicht, mit denen sie weltanschaulich vor allem durch den Antisemitismus verbunden sind. Schon im Oktober 2002 hatte Voigt gemeinsam mit Horst Mahler eine Veranstaltung der Hizb ut-Tahrir in Berlin besucht. Zur sogenannten “Holocaust-Konferenz”, die im Dezember 2006 in Teheran stattfand, hatten die Veranstalter auch die NPD eingeladen; die Partei zeigte sich zwar interessiert, schreckte aber vor unliebsamen Folgen zurück. Die NPD-Leute hätten wohl ihre Reisepässe abgeben müssen, wie der frühere NPD-Vorsitzende Günter Deckert und Horst Mahler: damit wurde von den deutschen Behörden die Anreise der beiden nach Teheran verhindert. Es blieb von Seiten der NPD bei der Teilnahme eines Kölner NPD-Funktionärs.

sondern sie macht blind:

Bei einem schweren Fehltritt haben sich NPD-Chef Udo Voigt und sein Stellvertreter Sascha Roßmüller vor laufender Kamera erwischen lassen. Gegenüber vermeintlich freundschaftlich verbundenen iranischen Journalisten machten die beiden aus ihrem Herzen keine Mördergrube: Voigt leugnete den Massenmord an den europäischen Juden, Roßmüller träumte von iranischen Geldströmen für die NPD. Auszüge der Interviews, die für Voigt strafrechtliche Folgen haben könnten, wurden gestern im TV-Polit-Magazin Report Mainz gesendet.

Den kompletten Artikel NPD-Chef macht sich an Ahmadinedschihad heran findet man auf dem Informationsdienst gegen Rechtsextremismus redok, den Beitrag vom Report Mainz kann man sich hier als Video anschauen; das Manuskript des Beitrags vom Report Mainz ist hier hinterlegt.

2 Comments

  1. Udo
    12/12/2007

    Das Schlimme daran ist, dass wohl nicht nur NPD-Anhänger so denken.

  2. Tobias Blanken
    15/12/2007

    Allerdings.

Leave a Reply