Vor einer Woche meldete sich Hassan Nasrallah zu Wort:
„Wenn Israel diese Art von offenen Krieg haben will, dann sind wir bereit“, erklärte er vor dem tosenden Applaus Zehntausender seiner Anhänger. „Ihr habt ihn außerhalb des Schlachtfeldes getötet und damit eine Grenze überschritten“, warnte er.
„Sie glauben die Ermordung Mughniyehs ist ein Sieg, aber wir werden ein neues Kapitel aufschlagen, das mit dem Zusammenbruch Israels endet“, kündigte er an. Und: „Sie werden es nicht mit einem Mughniyeh, sondern mit Zehntausenden ausgebildeter Kämpfer zu tun haben.“
Der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionären Garden hatte auch was zum Thema beizusteuern:
“Wir werden in naher Zukunft erleben, wie die mächtigen und effektiven Hisbollah-Kämpfer die krebsartige Existenz Israels zerstören”, erklärte der Chef der Eliteeinheit, Mohammed Ali Dschafari, am Montag einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge.
Und Mahmud Ahmadinedschad tat am gestrigen Dienstag ebenfalls seine Meinung kund:
Israel sei “eine schmutzige, widerwärtige Mikrobe” und eine “Bestie”, in die Welt gesetzt von den Grossmächten, so der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einer Ansprache im südiranischen Bandar-e Abbas.
Heute berichtet SPIEGEL-ONLINE dann folgendes:
Iran könnte bis Jahresende genug Uran für Atomwaffe besitzen
Neue Computersimulationen europäischer Experten mit alarmierendem Ergebnis: Iran könnte schon in diesem Jahr genügend hochangereichertes Uran für eine Atomwaffe besitzen. Damit würden die Mullahs um Jahre früher zur Atommacht aufsteigen, als westliche Geheimdienste bisher geschätzt haben.