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28th February
2008
written by Tobias Blanken

Du redest laut doch Du sagst gar nichts

(Die Fantastischen Vier)

Barack Obama fasziniert. Und er ist eine Projektionsfläche. Nur, dass die Projektionen nicht stimmig sind. Sie stehen sich oft konträr gegenüber. Im amerikanischen National Journal wird er zu dem Senator gemacht, der von allen Senatoren am weitesten links steht. Die NZZ hingegen sieht in ihm einen Vertreter des Freihandels, während die ZEIT ihn als Globalisierungsgegner par excellence einordnet. Jeder sieht ihn unterschiedlich; Einigkeit besteht nur darin, dass Obama die amerikanischen Soldaten innerhalb von 16 Monaten aus dem Irak zurückziehen will.

Könnte daran liegen, dass Obama mit den 16 Monaten konkret ist, während er sonst nicht fassbar ist:

Mit vermeintlich starker Rhetorik erobert Barack Obama Amerika. Dabei sind die Reden des demokratischen Präsidentschaftsbewerbers Aneinanderreihungen leerer Phrasen.

So Gideon Rachman in einem Gastkommentar für die FTD: Hohlschwätzer for President.

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