Wieder ein neues Wort gelernt:
Am weitesten fortgeschritten ist die Prenzlauerbergisierung Wiens in der Leopoldstadt, dem Zweiten Bezirk.
Aus dem FAZ-Artikel Wien mit Kindern: Kinder brauchen einen Prater.
Fehlen nur noch linke Demos gegen “Gentrification” (die Linke liebt Armut wirklich sehr), Anti-Yuppie-Days (der nächste soll übrigens am 1. Juni sein), Konsumkritik (Skandal! Die Leute können sich Klappcomputer von Apple leisten! Die Frauen tragen Designermode statt Schlabberlook von Humana!) und konservative Vorbehalte gegen den “nicht authentischen Stadtteil” (also ohne “gewachsene Strukturen”, vulgo dem Mief von 60 Jahren) und die Leopoldstadt wäre tatsächlich ein zweiter Prenzlauer Berg.