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15th May
2008
written by Tobias Blanken

Via del.icio.us bin ich auf einen typischen Artikel von einer Antideutschen Kommunistischen Gruppe (“gruppe8.mai”) gestoßen.

Unter dem etwas sperrigen Titel “Zur Struktur des linken Antisemitismus anhand einiger recht beliebig herausgegriffener, nichtsdestotrotz typischer Fälle” kann man dort eine Auseinandersetzung über Antizionismus, Antiamerikanismus und Antisemitismus nachlesen. Ein durchaus typisches Dokument also.

Was aber ebenso typisch ist: Der Artikel fängt mit folgendem Absatz an:

Die Aversion der reformistischen Linken gegen den kulturellen Westen, vor allem gegen die ‚imperialistischen’ USA und den alliierten ‚zionistischen Aggressor’ Israel sind bekannt.

Manch liberaler Volksfrontler will ja zwanghaft als Idiot durchs Leben gehen – und ordnet die Antideutschen in der Geographie der Pobacken irgendwo neben sich ein. Von welcher Position aus die “Antideutsche Kritik” an anderen linken Gruppen kommt – egal. Bloß nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Und immer schön über Vokabeln wie “verkürzte Kapitalismuskritik” hinweglesen. Des lieben Friedens willen.

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1 Comment

  1. 16/05/2008

    Nur kurz: ich versteh es auch nicht: von welcher Position aus kommt denn antideutsche Kritik?

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