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12th October
2008
written by Tobias Blanken

Oder: Warum bürgerliche Spießer Die Welt lesen. Und eben nicht die junge Welt.

Ein Tag im Leben einer nationalbolschewistischen Zeitung: Knut “die jüdische Lobby, Chrr” Mellenthin berichtet über Pakistan, Rainer “Topas” Rupp über einen Nato-Sondergipfel und Thomas “Weltklasserechercheur” Immanuel Steinberg über den Kaukasus-Konflikt. Damit die “an allem sind die Amis schuld” Texte auch den richtigen Flow kriegen und den Kapitalisten von Welt (USA, Israel, Westdeutschland) richtig ficken sorgt Ralf Fischer für die musikalische Untermalung. Bonjour Querfront!

1 Comment

  1. Ralf Fischer
    14/12/2008

    Hell yeah! Als Querfront werden zwar “die Zusammenarbeitsbestrebungen von einigen linken und nationalistischen Gruppierungen in der Weimarer Republik unter gegenseitiger Aufnahme von Ideologieelementen bezeichnet”, und ich frage mich ernsthaft, da davon auszugehen ist, dass Mellenthin und Rupp die Linke repräsentieren, wie es Ihrem verwirrten Kleinhirn gelang mich in das nationalistische Lager zu eskamotieren? Vielleicht hätten Sie mal meinen Artikel etwas genauer gelesen, dann wäre Ihnen womöglich aufgefallen, dass ihre geistige Kotzbrocken hier, mit etwas hölzernen Beats aufgepeppt, ganz erfolgreich auf den Straßen als Aggro (West-)Berlin-Song verkauft werden könnte. Ein eingängiges Freund-Feind-Schema gepaart mit krassen Vorurteilen, die enstehen, wenn man sich selbst und seine Rolle in der Gesellschaft maßlos überschätzt, ergeben am Ende ein Produkt, das reilich Identifikationsmöglichkeit für geistige Zwerge bietet.

    Rainer Rupp, ebenso wie Knut Mellenthin kommen beide aus dem Westen, so wie Sie: Ergo, Ihre Vorurteile sind also noch erbärmlicher als Sie selbst. Aber das wird Ihnen wohl auch schon oft genug selbst aufgefallen sein…

    Ralf Fischer

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