Diese Weltoffenheit ist verschwunden und bis heute weg. Der amerikafreundliche Impuls war schon zu Beginn der 60er-Jahre Geschichte, als Fraenkel, dessen Lehrstuhl ich dann übernahm, das Kennedy-Institut gründete. Die Studenten interessierten sich damals nicht mehr wirklich für Amerika. Und dann kam eben 1968, und die Stimmung kippte vollends um.
(Arnulf Baring)
DIE WELT hat ein Gespräch mit Klaus Schütz, Udo Knapp, Thea Dorn und Arnulf Baring anlässlich des 60 Geburtstages der FU geführt: Heute feiert die Freie Universität Berlin ihr 60-jähriges Bestehen. Ein Gespräch über das Besondere, das Verlorene und das Grauenvolle einer berühmt-berüchtigten Bildungsstätte. Und die ZEIT widmet der Person hinter der Matrikelnummer 1 einen Artikel: Wie Stanislaw Kubicki vor 60 Jahren mit Kommilitonen die Freie Universität Berlin gründete und ihr allererster Student wurde.
Thea Dorn:
“Hinzu kommt, dass sich zumindest die Geistes- und Sozialwissenschaftler mit einem gewissen Grauen oder Ekel vom öffentlichen Diskurs abgewandt haben – weil sie ihn wohl für zunehmend verblödet halten.”
Umgekehrt wird ein Schuh draus, wenn ich an Sabine Schiffer, an Kai Hafez oder an Christina von Braun denke (letztere jetzt Vizepräsidentin des Goethe-Institutes, Vorstandsmitglied der Grünen Akademie in der Heinrich Böll-Stiftung, Präsidiumsmitglied des Ev. Kirchentages) – und was die Geisteswissenschaften heute noch so hergeben.
Allerdings.
Marek: Diese Überschrift fand ich klasse:
KKK to lead UN talks on racist intolerance
…no, wait–it’s Saudi Arabia to lead UN talks on religious tolerance, as reports the International Herald tribune:
http://bluetenlese.wordpress.com/2008/11/15/kkk-to-lead-un-talks-on-racist-intolerance/
Keep it clean, keep it simple & where is the beef. Und alles in einem Satz abgefackelt.