Leben
DIE ZEIT über die kubanischen Punkrocker Porno Para Ricardo: Mit Punk gegen den Comandante
Chefin wird von der Süddeutschen zitiert. Und in den Kommentaren wird Gift und Galle gespuckt. Could be worse.
Vielleicht habe ich auch deshalb das Rauchen nicht aufgegeben, weil mir der Beruf und die Berufsbezeichnung «Nichtraucher» nicht gefallen hat, ein Beruf, der nach dem bezeichnet wird, was er nicht tut, so wie sich etwa ein Mechaniker im Telefonbuch als «Nichtmetzger» bezeichnen würde. Ich könnte mir vorstellen, dass mir das Rauchen eher abhandengekommen wäre, wenn ich dadurch nicht zum Nichtraucher hätte werden müssen.
(Peter Bichsel – Raucher ist die Bezeichnung für Eisenbahnwagen)
Die NZZ hat am vergangenen Samstag gleich die ganze Sparte “Literatur und Kunst” dem Thema Rauchen (via) gewidmet. Feine Sache, sowas!
Sometimes I need some time…on my own.
(s.u.)
Guns N’ Roses – Chinese Democracy (2008)
Chinese Democracy is the upcoming sixth studio album by the American rock band Guns N’ Roses.[1] Scheduled for release on November 23, 2008 in North America[2][3]—according to Billboard and Rolling Stone—it will be their first album of original studio material since the simultaneous release of Use Your Illusion I and II in September 1991. So Wikipedia. Amazon Deutschland nimmt bereits Vorbestellungen entgegen. Im Netz gibt es ‘ne Menge Gossip.
Und ohne das Kleingedruckte in seinen Posts (“Cover und Tracklist zum, anscheinend wirklich erscheinenden, neuen Album von Guns N’ Roses”) wäre das alles an mir vorbeigezogen. Danke!
gestern niemand / morgen tot und dazwischen was?
Ok, seien wir realistisch: Die Sache mit dem sexy geht schon in Ordnung. Aber arm? Das ist dann doch etwas übertrieben. Außerdem hätte man ja auch vorher fragen können. Andererseits – warum sollte man sich mit solchen Kleinigkeiten aufhalten? Ich für meinen Teil danke der Academy. Und natürlich meiner Mutter. Und meinen Vater. Und ein ganz besonderer Dank geht an die Galerie Tinderbox und dem Eiben – ohne ihn wäre an der Last zusammengebrochen. Last but not least: Meinem Lieblingshippie. Ohne ihn wäre ich niemals so weit gekommen. God bless you all!
In der ZEIT findet sich ein Artikel über das Brunnenviertel im Berliner Stadtteil Wedding. Die Migranten wandern aus:
Im Berliner Brunnenviertel ist der Ausländeranteil so hoch, dass selbst einige türkische Familien ihre Kinder dort nicht mehr zur Schule schicken. Eine Initiative will nun das Quartier vor dem Niedergang bewahren.
Durchaus lesenswert. Was mich jedoch stärker beschäftigt: Ich wohne seit 7 1/2 Jahren in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg. Also in der Straße, die wegen den ganzen Cafes und Modeboutiquen auch gerne mal “Castingallee” genannt wird. Die Straße, die von dem mäßig witzigen Rainald Grebe besungen wird. Die Straße, die neben dem Helmi das Zentrum der Bionaden-Biedermeier ist – laut ZEIT das Biotop der Schönen und Kreativen.
Und nun habe ich mal in den Stadtplan geschaut. Das Brunnenviertel ist von mir 500 Meter entfernt. Und ich war in den 7 1/2 Jahren niemals da. Klar, durch die Bernauer Straße an der Grenze zum Brunnenviertel fahre ich öfters. Ein paar mal bin ich auch durch die Gleimstraße gefahren. Aber in dem Viertel war ich nie. Das Viertel ist mir fremder als Spandau. Als würde die Mauer noch stehen.