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24th December
2011
written by Tobias Blanken
23rd December
2011
written by Tobias Blanken

Gundane said he hoped that his involvement with the song would turn him into an expert on British politics and economics in the same way ‘Do they know it’s Christmas’ had turned Geldof and Bono into the world’s leading experts on Africa.

‘Yes we know it’s Christmas’ say African musicians as they finally record a response to Band Aid

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23rd December
2011
written by Tobias Blanken

Lokaljournalismus kann auch bissig sein. Aus Unser Lübeck:

Mit der Kritik, die Bundeswehrreform machte aus dem Wehrpflichtigenheer eine Söldnertruppe, schoss Günter Grass allerdings eindeutig über das Ziel hinaus. Nach Artikel 47 der Genfer Konvention gilt als Sölder, wer im Inland oder Ausland zu dem besonderen Zweck angeworben ist, in einem bewaffneten Konflikt zu kämpfen, wer an Feindseligkeiten vor allem aus Streben nach persönlichem Gewinn teilnimmt und wer weder Staatsangehöriger einer am Konflikt beteiligten Partei ist, noch in einem von einer am Konflikt beteiligten Partei kontrollierten Gebiet ansässig ist. Dass deutsche Soldaten nach zehn Jahren immer noch Ausrüstungsgegenstände aus eigener Tasche bezahlen, weil das Material der Bundeswehr zum Teil unzweckmäßig ist, macht sie noch lange nicht zu Söldnern. Zu seiner Verteidigung muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass es in der Waffen-SS keine Einführung in die damals außer Kraft gesetzte Haager Landkriegsordnung gab.

(via)

21st December
2011
written by Tobias Blanken

Es gibt kein Good mehr, nur noch Bad and Ugly: In der neuen Ausgabe von Foreign Affairs (Januar/Februar 2012) erläutert Matthew Kroenig, warum er gezielte Militärschläge gegen die iranischen Atomanlagen für die am wenigsten schlechte Option hält:

For several years now, starting long before this episode, American pundits and policymakers have been debating whether the United States should attack Iran and attempt to eliminate its nuclear facilities. Proponents of a strike have argued that the only thing worse than military action against Iran would be an Iran armed with nuclear weapons. Critics, meanwhile, have warned that such a raid would likely fail and, even if it succeeded, would spark a full-fledged war and a global economic crisis. They have urged the United States to rely on nonmilitary options, such as diplomacy, sanctions, and covert operations, to prevent Iran from acquiring a bomb. Fearing the costs of a bombing campaign, most critics maintain that if these other tactics fail to impede Tehran’s progress, the United States should simply learn to live with a nuclear Iran.

But skeptics of military action fail to appreciate the true danger that a nuclear-armed Iran would pose to U.S. interests in the Middle East and beyond. And their grim forecasts assume that the cure would be worse than the disease — that is, that the consequences of a U.S. assault on Iran would be as bad as or worse than those of Iran achieving its nuclear ambitions. But that is a faulty assumption. The truth is that a military strike intended to destroy Iran’s nuclear program, if managed carefully, could spare the region and the world a very real threat and dramatically improve the long-term national security of the United States.

Foreign Affairs: Time to Attack Iran*

Und beim American Interest führt Walter Russell Mead aus, warum er davon ausgeht, dass die Regierung Obama noch in dieser Legislaturperiode die iranischen Atomanlagen angreifen wird:

After Defense Secretary Leon Panetta’s interview with CBS, it’s time for the world to reassess. The administration, Secretary Panetta makes clear will not allow Iran to get a nuclear bomb. Period. If Washington must bomb Iranian facilities in order to stop them, Obama will bomb.

In a recent interview with CBS news anchor Scott Pelley, Panetta said “the United States does not want Iran to develop a nuclear weapon. That’s a red line for us”. He continued: “We will take whatever steps are necessary to stop them”. A nuclear Iran is “unacceptable”. When US secretaries talk about “whatever steps are necessary” they are not usually talking about holding one more meeting of the sanctions committee. They are thinking shock and awe rather than cookies and tea.

American Interest: Obama Moves Toward War With Iran

*Erfordert bei Foreign Affairs nur Registration (kostenlos), nicht Subsciption (kostenpflichtig).

17th December
2011
written by Tobias Blanken

Ich war sehr jung, ohne politische Erfahrung, ich wußte nicht, ob es schlecht oder gut war, wenn Hitler an die Macht käme. Die Stimme machte mir Angst, was er sagte, war mir zuwider, und ich wusste, dass er die Juden umbringen ließ, bloß weil sie Juden waren. Das reicht, um Hitler zu hassen und Deutschland abzulehnen.

Marlene Dietrich

31st October
2011
written by Tobias Blanken

Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert: >Klick!<

(via)

27th October
2011
written by Tobias Blanken

Früher, da hat das Bildungsbürgertum diese Zeitung gelesen (II):

Aber warum warten, bis erst Millionen ausgebeutet, abgehängt und benachteiligt sind?

DIE ZEIT über Afrika Netzgedöns.

19th October
2011
written by Tobias Blanken

Früher, da hat das Bildungsbürgertum diese Zeitung gelesen:

Einer gegen 1.027 – was sagt diese Relation aus?

Diese Relation zeigt die Ungleichheit im Kräfteverhältnis zwischen Israel und den Palästinensern. Israel hielt etwa 6.000 Palästinenser in seinen Gefängnissen fest, von denen allerdings nur ein Teil an Anschlägen auf Zivilisten in Israel beteiligt war. Denn die israelische Armee kann in die Westbank und den Gaza-Streifen einrücken und Menschen festnehmen. In dem Abkommen zum Gefangenenaustausch soll sich Israel auf Druck der Hamas verpflichtet haben, die Freigelassenen nicht gleich wieder aus Gaza oder der Westbank gewaltsam zurückzuholen.

Die palästinensische Seite, in diesem Fall die Hamas, hatte einen einzigen israelischen “Gefangenen”, den entführten Soldaten Schalit. Daher ist der Eindruck nicht falsch, dass ein Israeli mehr wert ist als ein Palästinenser – aber das ist nicht einfach eine Frage der moralischen Überlegenheit Israels, sondern auch ein Ergebnis des Ungleichgewichts der Kräfte in diesem Konflikt.

Ein Mensch gegen 1.027 Menschen – das zeigt die Ungleichheit im Kräfteverhältnis? WTF, ZEIT?

13th October
2011
written by Tobias Blanken

Üblicherweise ermorden Agenten der Elite- und Terroreinheit der mächtigen iranischen Revolutionsgarde iranische Dissidenten im Ausland, jedoch nicht die diplomatischen Vertreter anderer Staaten.

(FAZ)

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10th October
2011
written by Tobias Blanken

So haben sich Investoren nach Ansicht von Sargent möglicherweise vor Italiens Beitritt zur Euro-Zone nicht deshalb auf die Anleihen des Landes gestürzt, weil sie künftig solide Haushaltspolitik erwarteten. Sondern weil sie schon damals ahnten, dass andere Euro-Staaten Italien eines Tages notfalls retten würden.

SPON: Nobelpreisträger Sargent und Sims – Verteidiger der Vernunftmenschen

Siehe auch Tyler Cowen:
Thomas Sargent, Nobel Laureate
Christopher Sims, Nobel Laureate

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