Posts Tagged ‘Adolf Hitler’

28th February
2011
written by Tobias Blanken

Hitler will remain a stand-in symbol for pure evil; if he is topped we may not have a future at all.

Tyler Cowen at Marginal Revolution

22nd January
2009
written by Tobias Blanken

„Nimmt ein Jude oder nehmen alle Juden die hier angebotene Vorgabe an, kann es ihm oder ihnen nicht schlechter ergehen als jetzt. Und freiwillig Leiden zu erdulden, wird ihnen eine innere Stärke und Freude bringen wie es keine noch so hohe Anzahl von Bekundungen des Mitgefühls aus der Welt außerhalb Deutschlands vermag. [...] Die kalkulierte Gewalt Hitlers könnte sogar zu einem allgemeinen Massaker an den Juden führen als eine erste Antwort der Erklärung von Feindseligkeiten [seitens der USA, Großbritanniens und Frankreichs]. Könnte aber der jüdische Geist auf freiwilliges Leiden vorbereitet werden, könnte sogar das gedachte Massaker in einen Tag der Dankbarkeit und Freude darüber gewendet werden, dass Jehova die Rasse sogar aus den Händen des Tyrannen errettet hat. Für den Gottesfürchtigen hat der Tod keinen Schrecken.“

(Mahatma Gandhi 1938, zitiert nach der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung: Gandhi heute – aktuell oder unzeitgemäß?)

There is another side to the ledger. For millennia Jewish blood has been cheap, if not costless, throughout the Christian and Muslim worlds, where the Jew became the epitome of powerlessness, a perpetual punching bag and a scapegoat for whatever ills befell society. There is no reason, therefore, why Israel shouldn’t follow in the footsteps of these past generations, avoid antagonizing its Arab neighbors and exercise restraint whenever attacked. But no, instead of knowing its place, the insolent Jewish state has forfeited this historic role by exacting a price for Jewish blood and beating the bullies who had hitherto been able to torment the Jews with impunity. This dramatic reversal of history cannot but be immoral and unacceptable. Hence the global community outrage and hence the world’s media provision of unlimited resources to cover every minute of Israel’s “disproportionate” response, but none of the devastation and dislocation caused to Israeli cities and their residents.

(Prof. Efraim Karsh: What’s Behind Western Condemnation of Israel’s War Against Hamas? (via))

26th February
2008
written by Tobias Blanken

Dieses Foto habe ich gestern im Eingangsbereich vom Kino Central in Berlin Mitte gemacht:

Kino Central Berlin Mitte

Das schwarze Poster sieht von nahem so aus:

Benito Mussolini, Josef Stalin, Adolf Hitler, Mao Zedong, Fidel Castro, Saddam Hussein

Ich habe absolut keine Ahnung, wer oder was für diese Aktion verantwortlich ist. Bin einfach nur fasziniert von der Aufzählung: Benito Mussolini 1922 Josef Stalin 1924 Adolf Hitler 1933 Mao Zedong 1949 Fidel Castro 1959 Saddam Hussein 1979. Whow.

19th November
2007
written by Tobias Blanken

… doch jetzt müssen weite Teile der Geschichte des dritten Reiches umgeschrieben werden…

In der Onlineausgabe der FAZ ist heute eine Rezension von Simon Sebag Montefiores Der junge Stalin erschienen. Die Rezension Stalin: Kindheit eines Kreml-Chefs beginnt mit folgendem Absatz:

An mindestens drei Stellen in Simon Sebag Montefiores Buch über den jungen Stalin darf der Leser hoffen, den entscheidenden Schlüssel gefunden zu haben, den, der die Tür zwischen gewöhnlichem politischem Fanatismus und blutrünstiger Perversion öffnet. Da sind, am Anfang, die Schläge: Der junge Josef, genannt Soso, wird nicht nur von seinem unberechenbaren Vater halb zu Tode geprügelt, auch seine Mutter schlägt ihn mit einer selbst für georgische Verhältnisse unerhörten Inbrunst.

In einem weiteren Absatz werden dann die Quellen des Bösen gesucht:

Mit der Frage nach Stalins Jugend unternimmt der Leser eine Reise zu den Quellen des Bösen. Stalins Untaten im großen Stil sind bekannt, aber es ist die persönliche, gewissermaßen zwischenmenschliche Perversion, die bestens mit einem gewinnenden, poetischen Charme koexistierte, die den Fall Stalin beunruhigend macht.

Das Buch – ich habe nur die Rezension gelesen – mag biographisch informativ sein. Und es ist vermutlich auch gut geschrieben. Aber Bestialität des Kommunismus aus Stalins Kinderheitserfahrungen abzuleiten ist keine Aufgabe für Wissenschaftler, sondern für Harald Schmidt.