Posts Tagged ‘DIE ZEIT’

27th October
2011
written by Tobias Blanken

Früher, da hat das Bildungsbürgertum diese Zeitung gelesen (II):

Aber warum warten, bis erst Millionen ausgebeutet, abgehängt und benachteiligt sind?

DIE ZEIT über Afrika Netzgedöns.

19th October
2011
written by Tobias Blanken

Früher, da hat das Bildungsbürgertum diese Zeitung gelesen:

Einer gegen 1.027 – was sagt diese Relation aus?

Diese Relation zeigt die Ungleichheit im Kräfteverhältnis zwischen Israel und den Palästinensern. Israel hielt etwa 6.000 Palästinenser in seinen Gefängnissen fest, von denen allerdings nur ein Teil an Anschlägen auf Zivilisten in Israel beteiligt war. Denn die israelische Armee kann in die Westbank und den Gaza-Streifen einrücken und Menschen festnehmen. In dem Abkommen zum Gefangenenaustausch soll sich Israel auf Druck der Hamas verpflichtet haben, die Freigelassenen nicht gleich wieder aus Gaza oder der Westbank gewaltsam zurückzuholen.

Die palästinensische Seite, in diesem Fall die Hamas, hatte einen einzigen israelischen “Gefangenen”, den entführten Soldaten Schalit. Daher ist der Eindruck nicht falsch, dass ein Israeli mehr wert ist als ein Palästinenser – aber das ist nicht einfach eine Frage der moralischen Überlegenheit Israels, sondern auch ein Ergebnis des Ungleichgewichts der Kräfte in diesem Konflikt.

Ein Mensch gegen 1.027 Menschen – das zeigt die Ungleichheit im Kräfteverhältnis? WTF, ZEIT?

27th August
2009
written by Tobias Blanken

Michael Thumann bimmelt in der ZEIT mit dem Glöckchen, der Kommentarbereich fängt an zu sabbern:

Und für Leute, wie Nethanjahu, Wolfowitz, Condoleeza Rice und deren Parteigänger bekenne ich mich doch gerne und vor allem offen als Antisemit, haben sie doch dem Staat Israel einen Bärendienst erwiesen.

2nd May
2009
written by Tobias Blanken

DIE ZEIT über das Zeitungssterben in Amerika:

Die Ente vom Ende

Das Printgewerbe in den USA kämpft um seine Existenz, nicht erst seit der Wirtschaftskrise. Jetzt droht die Politik der Presse mit Hilfe.

24th November
2008
written by Tobias Blanken

Wenn alle Schriftsteller in die Politik gingen, dann fingen die Politiker an, Romane zu schreiben. Und das wäre das Ende der Zivilisation.

So Amos Oz in einem ZEIT-Interview. Das ist Interview ist ganz nett, mehr nicht. Dafür ist das Zitat umso besser!

30th March
2008
written by Tobias Blanken

Auf dem Onlineangebot von der DIE ZEIT gibt es regelmäßige Videobeiträge von Gero von Randow. Der Plot ist denkbar simpel: Der Chefredakteur von ZEIT-online geht in sein Büro, setzt sich an seinen Schreibtisch und palavert ein wenig über die politische Großwetterlage. Im Hintergrund sieht man ein Poster von einem der miesesten Ramones-Alben; Randow selbst gibt sich im Folgenden immer äußerst nonchalant. Einerseits. Andererseits. Nette, ehr belanglose Unterhaltung.

Beim letzten Beitrag über Fitna und dem Vorwurf an die 68er, sie würden sich doch ehr wie ihre Vätergeneration benommen haben, verlässt er dieses Schema ebenfalls nicht. Was ich mich nach dem Beitrag jedoch gefragt habe: Ist Gero von Randow ein heimlicher Fan von Ivo Bozic? Die Mothers of Reaction kamen mir seltsam bekannt vor, auch von Randows trotz-all-dem-Mist-Springer-war-ein-Bollwerk-gegen-den-Antisemitismus habe ich in ähnlicher Form schon mal gelesen . Whatever. Mit seinem 68er Fazit – alles Gute an 68 kam letztendlich aus Amerika – kann ich sehr gut leben. Wie gesagt: Nonchalant, aber trotzdem ehr nett. So wie dieser Blogbeitrag.