Posts Tagged ‘George W. Bush’

14th August
2010
written by Tobias Blanken

In der Außenpolitik beschränkt sich das Land immer mehr auf eine verwaltende Funktion. Modern ist gerade die Einsicht, dass man den Terror nicht ändern wird und sich deshalb wieder auf staatliche Bedrohungen konzentrieren solle. Die Formel steht für einen neuen, resignierten Isolationismus.

(SZ: Der amerikanische Patient)

29th July
2009
written by Tobias Blanken

The popularity of conspiracy theories is explained by people’s desire to believe that there is – some group of folks who know what they’re doing.

(Damon Knight via Reason Magazine)

Mr. Hardly: That all the 9/11 conspiracy Web sites are run by the government. The 9/11 conspiracy… is a government conspiracy.
Stan: Aw Jesus…
Kyle: Why would the government want people to believe they caused 9/11?
Mr. Hardly: For a government to have power, they must appear to have complete control. What better way to make people fear them than to convince them they are capable of the most elaborate plan on earth?

Kyle: I knew it! You didn’t plan 9/11 and you really didn’t shoot that guy!
George W. Bush: Boys, you don’t understand. People need to think we are all-powerful. That we control the world. If they know we weren’t in charge of 9/11 then… we appear to control nothing.
Kyle: Well why don’t you just tell people the truth?!
George W. Bush: We do that too. And most people believe the truth. But one fourth of the population is retarded. If they wanna believe we control everything with intricate plans, why not let them?

(South Park: Mystery of the Urinal Deuce)

10th March
2009
written by Tobias Blanken

Oder: Früher war auch nicht alles schlecht.

DIE WELT über den Nachfolger von Peter Struck:

Der Verteidigungsminister Franz Josef Jung reist in einer Zeit nach Afghanistan, in der allerorten nach Wegen gesucht wird, das Land vor einem erneuten Abgleiten zu bewahren. Auf die Ansprüche von außen reagiert er gelassen: „Wir führen keinen Krieg, und darum müssen wir auch keinen gewinnen.”

DIE ZEIT über den Nachfolger von George W. Bush:

Die USA haben unter Obama neue Prioritäten in der Außenpolitik gesetzt. So soll die Truppenpräsenz in Afghanistan deutlich verstärkt werden, Einheiten werden aus dem Irak an den Hindukusch verlegt. [...]

Zunächst begrüßten amerikanische Generäle Obamas Strategie für den Irak. Doch die heftigen Terroranschläge der vergangene Tage haben hochrangige US-Militärs umdenken lassen. Um die Parlamentswahl im Dezember abzusichern, sei eine starke US-Streitmacht im Irak erforderlich, sagte Generalleutnant Lloyd Austin, der zweithöchste amerikanische Soldat im Irak. Er lehnt einen weiteren Abzug ab.

Auch der Kommandeur für die Truppen im Irak, Ray Odierno, und der Oberbefehlshaber für den Nahen Osten, David Petraeus, sprachen sich Ende Februar für einen langsameren Abzug aus, um die Sicherheitslage nicht weiter zu verschlechtern. [...]