Posts Tagged ‘Hisbollah’
Jesus Christ, Son of God, Savior of mankind:

(Abbildung ähnlich, gefunden auf Like life, only smaller)
Hassan Nasrallah, Generalsekretär der Hisbollah:

(Abbildung ähnlich)
John J. Mearsheimer und Stephen M. Walt: Die Israel-Lobby:

(Abbildung ähnlich)
Peter Scholl-Latour, Nahost-Experte:

Das Ziel ist nicht die Zweistaatenlösung; Hamas und Iran wollen Israel in der Tat »ausradieren«. Doch ist diese Endlösung bloß fernes Endziel. Hier und jetzt geht es um die Machtfrage in Mittelost – gegen Amerika, gegen Israel als seinen »Festlandsdegen«, gegen die sunnitischen Verbündeten der USA. Probates Mittel ist der Zermürbungs- und Demoralisierungskrieg. Was in westlicher Logik Wahnsinn ist, verwandelt sich im Kopf des Gotteskriegers in Rationalität – Bombardements, ja den Einmarsch zu provozieren ist Teil der Strategie. Je mächtiger die Zerstörung, desto höher der Sympathie- und Solidarisierungseffekt im Bilderkrieg – in Arabien wie im Westen. Das ist die Perfektion der Perversion: Israelis umzubringen ist gut; die eigenen Leute sterben zu lassen ist es auch.
Josef Joffe in der ZEIT: Logik des Wahnsinns.
Und in der WELT vertritt Michael Stürmer eine fast identische Position:
Es tobt ein Krieg der Bilder im Nahen Osten. Für die islamischen Milizen gilt: Je mehr Leid die Aufnahmen zeigen, desto besser. Die Stimmung in der gesamten Region soll sich gegen Israel wenden. Dahinter stehen vor allem die Interessen des Iran, der sich eine Vormachtstellung im Nahen Osten sichern will.
Michael Stürmer in der WELT: Im Gaza-Krieg geht es um die Macht des Iran.
Die israelische Zeitung «Haaretz» berichtete am Sonntag, Finkelstein sei in der Nacht zum Freitag am Flughafen Tel Aviv festgenommen und verhört worden. Hintergrund seien Treffen des jüdischen Wissenschaftlers mit Repräsentanten der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz bei einem jüngsten Besuch im Libanon.
Aus dem ZEIT-Artikel Hisbollahs Zweifrontenkrieg von Wiebke Eden-Fleig:
Deutschland gibt nach 17 Monaten das Kommando über den internationalen Marineverband der Unifil vor der libanesischen Küste an Italien ab. Trotz des UN-Einsatzes konnte die radikalislamische Hisbollah massiv aufrüsten.
Doch Hisbollah trotzt, mit Hilfe ihrer Verbündeten aus Teheran und Damaskus, den UN-Bemühungen erfolgreich. Sie verfügt nach wie vor über einen fast unbehinderten Waffennachschub. Sowohl die Libanesen als auch die Vereinten Nationen kennen den Grund genau. So hieß es in einem 2007 veröffentlichten UN-Bericht, die Grenzsicherung zu Syrien sei nicht ausreichend, um Waffenschmuggel im nennenswerten Ausmaß zu verhindern.
Am ersten Jahrestag des Kriegsendes sagte Hisbollah Führer Sayyid Hassan Nasrallah stolz, seine Miliz verfüge inzwischen wieder über die gleiche militärische Stärke wie vor dem Krieg.
Dabei sind die im Süden des Landes stationierten internationalen Truppen ebenso wenig ein Problem, wie die UN-Marineeinheiten vor der Küste. Hisbollah hat problemlos ihre militärischen Stützpunkte aus dem Einsatzgebiet der Unifil im Südlibanon in Gegenden nördlich des Litani-Flusses und in die Bekaa-Ebene verlegt, wo die libanesischen Streitkräfte sie offenbar unbehelligt lassen.
Vor einer Woche meldete sich Hassan Nasrallah zu Wort:
„Wenn Israel diese Art von offenen Krieg haben will, dann sind wir bereit“, erklärte er vor dem tosenden Applaus Zehntausender seiner Anhänger. „Ihr habt ihn außerhalb des Schlachtfeldes getötet und damit eine Grenze überschritten“, warnte er.
„Sie glauben die Ermordung Mughniyehs ist ein Sieg, aber wir werden ein neues Kapitel aufschlagen, das mit dem Zusammenbruch Israels endet“, kündigte er an. Und: „Sie werden es nicht mit einem Mughniyeh, sondern mit Zehntausenden ausgebildeter Kämpfer zu tun haben.“
Der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionären Garden hatte auch was zum Thema beizusteuern:
“Wir werden in naher Zukunft erleben, wie die mächtigen und effektiven Hisbollah-Kämpfer die krebsartige Existenz Israels zerstören”, erklärte der Chef der Eliteeinheit, Mohammed Ali Dschafari, am Montag einer Meldung der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge.
Und Mahmud Ahmadinedschad tat am gestrigen Dienstag ebenfalls seine Meinung kund:
Israel sei “eine schmutzige, widerwärtige Mikrobe” und eine “Bestie”, in die Welt gesetzt von den Grossmächten, so der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einer Ansprache im südiranischen Bandar-e Abbas.
Heute berichtet SPIEGEL-ONLINE dann folgendes:
Iran könnte bis Jahresende genug Uran für Atomwaffe besitzen
Neue Computersimulationen europäischer Experten mit alarmierendem Ergebnis: Iran könnte schon in diesem Jahr genügend hochangereichertes Uran für eine Atomwaffe besitzen. Damit würden die Mullahs um Jahre früher zur Atommacht aufsteigen, als westliche Geheimdienste bisher geschätzt haben.
Auf ZEITonline findet sich ein Video und ein Kurzbericht von Jochen Bittners Besuch im Museum der Hisbollah in Beirut:
Die israelische Armee sprach von einer “grausamen und zynischen” Äußerung. Noch zynischer aber ist wohl, wie Hisbollah im Beiruter Stadtteil Haret Hreik die Tötung israelischer Soldaten zelebriert. In einem eigens eingerichteten, technisch aufwendigen Museum feiert die Miliz ihre Erfolge des Sommerkriegs 2006. In Zelten und unterirdischen Installationen stellt sie nicht nur erbeutete israelische Armeeausrüstung aus zerfetzten Uniformen aus. In einer Multimedia-Show kann sich das Publikum zudem am Tod israelischer Soldaten in einem brennenden Merkawa-Panzer ergötzen.
We don’t want anything from you. We just want to eliminate you.
(Hassan Nasrallah, Generalsekretär der Hisbollah)
Gefunden in dem lesenswerten Essay Why Does the Left Support the Far Right? von Nick Cohen.