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Bei den Band of Brothers wird darüber berichtet, wie das Watchblog Islamophobie einen weiteren unterirdischen Versuch unternimmt, um des Blogs liebste Leier “Muslime sind die Juden von heute” unters islamophile Volk zu bringen.
Als Anlass hält eine geschmacklose Anti-Rauchverbot Kampagne her, die von Band of Brothers folgendermaßen beschrieben wird:
Der Betreiber eines Internetshops glaubte ganz besonders clever zu sein, wenn er gegen das Rauchverbot protestiert. Statt aber einen Prostestbrief mit Unterschriftenliste in’s Web zu stellen, ging es wohl auch darum ein bisschen Marie zu machen. Zu diesem Zweck wurde flugs ein T-Shirt kreiert auf dem rechts ganz groß eine Adaption des Judensterns prangt mit dem Wort “Raucher.”
Soweit, so schlecht. Der Zeitgeist hat mal wieder zugeschlagen. Nachdem es Proteste gab, wurde die Kampagne dann auch eingestellt; aber dann griff das Watchblog Islamophobie den Fall auf:
Hier könnte die Geschichte über einen völlig Merkbefreiten zu Ende sein, wenn es nicht den Islamophoben Watchblog gäbe, für den die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist, sondern eine Unverschämtheit darstellt. Nicht weil es diese T-Shirts gab, sondern weil man der verschwurbelten Meinung der Watchblogger nach angeblich mit zweierlei Mass misst.
Dieses “zweierlei Mass” besteht in den Augen des Watchblogs darin, dass auf den Karikaturenstreit um die Zeitung Jyllands Posten verwiesen und scheinheilig gefragt wird, „warum [...] ein simpler gelber Stern so viel anstößiger als die Muhammad-Karikaturen“ ist. Wer sich jetzt fragt, was das für Menschen sein müssen, die das Töten von Menschen und das Abfackeln von Kirchen und Botschaften mit Protesten gegen eine absolut geschmacklose und unterirdische Anti-Rauchverbot Kampagne gleichsetzen, der erhält in der Konkret 1/2008 die Antwort:
Als Apologet der Meinungsfreiheit, Busenfreund Eva Hermans und Kämpfer für die breitenwirksame Tolerierung des Islams tritt auch einer der einflußreichsten Protagonisten der Männerbewegung auf: der Publizist Arne Hoffmann, der nicht nur bei einem islamophilen Internetblog mitarbeitet [...] . Neben Beiträgen für die “Junge Freiheit” sowie populären Sachbüchern über Masturbation, Sadomasochismus und andere mainstreamkompatible Perversitäten hat Hoffmann sich mit dem 2005 erschienenen Pamphlet Warum Hohmann geht und Friedman bleibt einen Namen gemacht, in dem er populistische Medienkritik und antisemitisches Ressentiment zu einer vermeintlich “liberalen” Verteidigung von politischer Inkorrektheit und freisinnigem Bürgergeist amalgamiert. Veröffentlicht wurde das Elaborat in der rechtsradikalen Edition Antaios, die ihr Programm hauptsächlich mit Titeln von Karlheinz Weißmann, Götz Kubitschek, Armin Mohler, Bernd Rabehl und Ernst Nolte bestreitet. Das von Erhard Arendt betriebene “Palästina-Portal”, das den revisionistischen Thesen von Uri Avnery ein Forum bietet, Verschwörungstheorien über den Tod Jürgen Möllemanns verbreitet und Kontakte zur Internetplattform “Muslim-Markt” unterhält, hat Hoffmanns Hetzschrift 2005 zum “Buch des Jahres” gekrönt.
Das Watchblog Islamophobie trägt übrigens die Überschrift “Der Fremdenfeindlichkeit entgegen”. Islamophile Rechtsradikale gegen Fremdenfeindlichkeit: O tempora! O mores!
