Posts Tagged ‘Libanon’

3rd December
2010
written by Tobias Blanken

Der libanesische Verteidigungsminister hat laut Wikileaks Ratschläge gegeben, wie Israel im Falle eines neuen Krieges die Hisbollah besiegen kann:

Lebanon’s Defense Minister offered advice on how Israel could defeat Hezbollah if a new war erupted on Israel’s northern border, a classified U.S. diplomatic cable shows.

In a future replay of its 2006 invasion of southern Lebanon, Israel should take care not to antagonize local Christian communities, Elias Murr told the United States embassy in Beirut, according to a document released by the WikiLeaks group.

“Israel cannot bomb bridges and infrastructure in the Christian areas,” Murr was quoted as saying in the cable, sent by a U.S. diplomat to the State Department in Washington. “The Christians were supporting Israel in 2006 until they started bombing their bridges.”

Seine Haltung zu einem Einmarsch der Israelis wird folgendermaßen wiedergegeben:

“Murr’s opinion is that an Israeli action against Hizballah would not be a war against Lebanon and that Syria and Iran did not ask Lebanon’s permission to equip Hezballah with its rockets,” the report said.

“As such, the Lebanese Army has been ordered to not get involved with any fighting.”

For Murr, the army’s strategic objective was to survive a three week war “completely intact” and able to take over once Hizballah’s militia has been destroyed, the report said.

Haaretz: Lebanon defense minister ‘offered invasion advice for Israel’.

17th June
2009
written by Tobias Blanken

Jesus Christ, Son of God, Savior of mankind:

Jesus Christ

(Abbildung ähnlich, gefunden auf Like life, only smaller)

Hassan Nasrallah, Generalsekretär der Hisbollah:

Hassan Nasrallah

(Abbildung ähnlich)

Peter Scholl-Latour, Nahost-Experte:

Peter Scholl-Latour

(Abbildung ähnlich/ hat tip Daniel & Zuppi)

29th February
2008
written by Tobias Blanken

Aus dem ZEIT-Artikel Hisbollahs Zweifrontenkrieg von Wiebke Eden-Fleig:

Deutschland gibt nach 17 Monaten das Kommando über den internationalen Marineverband der Unifil vor der libanesischen Küste an Italien ab. Trotz des UN-Einsatzes konnte die radikalislamische Hisbollah massiv aufrüsten.

Doch Hisbollah trotzt, mit Hilfe ihrer Verbündeten aus Teheran und Damaskus, den UN-Bemühungen erfolgreich. Sie verfügt nach wie vor über einen fast unbehinderten Waffennachschub. Sowohl die Libanesen als auch die Vereinten Nationen kennen den Grund genau. So hieß es in einem 2007 veröffentlichten UN-Bericht, die Grenzsicherung zu Syrien sei nicht ausreichend, um Waffenschmuggel im nennenswerten Ausmaß zu verhindern.

Am ersten Jahrestag des Kriegsendes sagte Hisbollah Führer Sayyid Hassan Nasrallah stolz, seine Miliz verfüge inzwischen wieder über die gleiche militärische Stärke wie vor dem Krieg.

Dabei sind die im Süden des Landes stationierten internationalen Truppen ebenso wenig ein Problem, wie die UN-Marineeinheiten vor der Küste. Hisbollah hat problemlos ihre militärischen Stützpunkte aus dem Einsatzgebiet der Unifil im Südlibanon in Gegenden nördlich des Litani-Flusses und in die Bekaa-Ebene verlegt, wo die libanesischen Streitkräfte sie offenbar unbehelligt lassen.

9th February
2008
written by Tobias Blanken

Der Libanon ist nicht Hisbollahland: Klick!

20th December
2007
written by Tobias Blanken

Der Preis für das Revival der Realpolitik nach Annapolis wird nicht nur vom Libanon bezahlt, wie man im Weekly Standard nachlesen kann:

Consciously or not, Rice signaled where America’s real priorities lie–not with protecting a fledgling democracy in Beirut from the terrorist state next door, but in trying to reward a society that breeds terrorism within its own state.

It seems that in the end, Bashar al-Asad and his family will pay no price for their murderous campaign against a U.S. ally. That is to say, insofar as the White House’s post-9/11 freedom agenda was meant to counter violence and extremism, it is Osama bin Laden’s vision of the Middle East that has won the day in Lebanon–not freedom, sovereignty and independence, but terror and death.

Sondern auch von den Syrern, die sich nicht mit Assads tyrannischem Baath-System abfinden wollen:

Syriens Behörden sind in den letzten Wochen verschärft gegen Regimekritiker vorgegangen. Seit Anfang Dezember sind mindestens sieben Dissidenten festgenommen worden. Sie alle gehören zu den Unterzeichnern der sogenannten “Damascus Declaration”, einer gemeinsamen Erklärung kommunistischer, nationalistischer, liberaler und kurdischer Gruppen, die im Oktober 2005 veröffentlicht wurde.

Mehr über die Folgen auf dem Naher und Mittlerer Osten Blog unter Syrien geht gegen Oppositionelle vor.