Posts Tagged ‘New York Times’
Alright, we got white pussy, black pussy, spanish pussy, yellow pussy. We got hot pussy, cold pussy. We got wet pussy. We got smelly pussy. We got hairy pussy, bloody pussy. We got snapping pussy. We got silk pussy, velvet pussy, naugahyde pussy. We even got horse pussy, dog pussy, chicken pussy.
(Cheech Marin – From Dusk Till Dawn)
Steige gerade von meinem Firefox-Feedreader auf den Google Reader um. Bin bisher recht zufrieden; das Importieren von Feeds ist sehr komfortabel, man kann sehr einfach Kategorien (z.B. öffentlich – privat) verteilen und Empfehlungen von Freunden lesen. Ok, die Empfehlungen von Freunden haben mir etwas Angst gemacht, da meine Lieblingsdatenkrake Google gleich zu Beginn 172 Empfehlungen von Freunden angezeigt hat – dem Googlemail-Adressbuch sei Dank.
Beim Importieren habe ich ein wenig an den Feeds rumgespielt und mich gewundert, was bei Feeds so alles geht und was alles noch nicht geht. Bei WordPress war ich überrascht, wie individuell man die Abonnements gestalten kann. Einfach nur ein &feed=rss hinter die jeweilige URL anhängen und man hat den Feed. Vollkommen egal, ob es sich um eine Kategorie oder einen Tag oder was auch immer handelt. Man lernt ja nie aus.
Bei der ZEIT kann man – die Funktion ist richtig schön tief versteckt – die Feeds einzelner Autoren abonnieren. Z.B. die von Josef Joffe, Jörg Lau oder Jürgen Krönig. Bei der New York Times gibt es die Funktion auch. Habe mir erstmal William Kristol und Thomas L. Friedman abonniert.
Was mich aber gewundert hat: Diese Funktion gibt es bei anderen Nachrichtenseiten nicht. Dachte mir: Das einzig lesenswerte von SPIEGEL ONLINE sind die Artikel von Claus Christian Malzahn und Reinhard Mohr. Aber eine simple Autoren-Abonnement-Funktion ist bei SPIEGEL ONLINE nicht vorgesehen. Ähnlich sieht es bei der WELT aus. Die Usual Suspects Posener, Herzinger und Stein kann man nicht abonnieren. Dabei sehen sich beide Seiten mit ihren überbordenden Kommentarfunktionen als Web 3.0 (mindestens) Vorreiter. Ähnlich sieht es beim Commentary, beim Weekly Standard und den Foreign Affairs aus. Schade.
In der New York Times fordert Reuel Marc Gerecht von den USA direkte Gespräche mit dem iranischen Mullah-Regime, um aus der bisherigen Sackgasse (The administration’s current approach isn’t working. For selfish and malevolent reasons, China and Russia will not back tough sanctions. Neither likely will the trade-obsessed Germans and the increasingly self-absorbed, America-leery British. Washington and Paris cannot play bad cop alone.) herauszukommen. Die Initiative würde dann endlich wieder auf den Westen übergehen, Iran müsste reagieren – was m. E. eine Umkehrung des bisherigen Aktionsmusters – der Iran agiert, diktiert Tempo und Intensität der Auseinandersetzung – bewirken würde.
Die Argumentation von Reuel Marc Gerecht ist in sich schlüssig. Nach dem Lesen des Artikels fragt man sich, ob die Aufnahme von Gesprächen nicht tatsächlich eine tragbare Option ist – jedenfalls dann, wenn man den Vorgaben von Reuel Marc Gerecht folgen würde.
Zum Artikel: “Attack Iran, With Words” in der New York Times. (Via).
Mit meiner Vorfreude über die Verpflichtung William (“Bill”) Kristols durch die New York Times habe ich offensichtlich einen Volltreffer gelandet, denn nun melden sich die ewig Zukurzgekommenen beleidigt zu Wort:
America needs realists, not William Kristol. By Stephen M. Walt.
Neben dem hier und Fotostrecken wie dieser hier gibt es im neuen Jahr einen weiteren guten Grund bei der New York Times vorbeizuschauen:
The Huffington Post has learned that, in a move bound to create controversy, the New York Times is set to announce that Bill Kristol will become a weekly columnist in 2008
Quelle: Bill Kristol To Become New York Times Columnist In 2008