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Aus einer Anfrage von Katharina König, MdL, an die thüringische Landesregierung:
Nach eigenen Angaben führte der NPD-Kreisverband Jena/Saale-Holzland-Kreis am 5. Februar 2011 eine Veranstaltung mit einem Vertreter der rechtsextremen türkischen Organisation “Graue Wölfe” durch. Der Referent wurde als “Attila Ö., ein Unternehmer aus dem Saale-Holzland-Kreis” vorgestellt.
Ich frage die Landesregierung:
1. Welche Einschätzungen liegen der Landesregierung über die türkische Organisation “Graue Wölfe” vor und durch welche Sachverhalte werden diese begründet?
[...]
4. Welche Informationen über die Zusammenarbeit von thüringischen Rechtsextremen und deren Organisationen mit den “Grauen Wölfen” oder anderen rechtsextremen Organisationen aus dem Ausland sind der Landesregierung außerdem bekannt?
Offenbar ist mittlerweile auch bei den Nazis die politische Orientierung dicker als das Blut, anders lässt sich die Zusammenarbeit mit Türken nicht erklären.
Die Anfrage stammt von einer Abgeordneten der Linkspartei, einer Partei, in der [israelisches] Blut dicker als die politische Orientierung ist: An der „Free Gaza“-Flotte haben Abgeordnete der Linkspartei gemeinsam mit den rechtsextremen türkischen Grauen Wölfen teilgenommen.
Aber hierzu wird es von der der Linkspartei keine Anfragen zur Zusammenarbeit geben, schließlich schießt man sich ja auch nur ungern ins eigene Knie.
Auch die Nationalpazifisten werden durch das Leid der armen, unschuldigen Palästinenser um den Schlaf gebracht:
Die sogenannte Mahnwache der NPD am heutigen Freitagabend gegen den Angriff Israels auf den Gazastreifen darf stattfinden, allerdings nur eingeschränkt. Wie berichtet, hatte der NPD-Bezirkschef Roland Wuttke zunächst einen Umzug vom Rathaus zum Jakobsplatz angemeldet, um dort symbolisch die Synagoge mit Schuhen zu bewerfen.
So die Süddeutsche.
Letter of Intent hat zwei Zitate über Afghanistan, Amerika und Deutschland gegenübergestellt. Der geneigte Leser darf nun raten, welches von der NPD und welches von DIE LINKE ist.
Irak / Washington: Die Behauptung, dieser Krieg sei von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen, ist spätestens dann widerlegt, wenn sein Erfolg offensichtlich ist. Dieser Zeitpunkt dürfte kurz bevorstehen. Die Nachricht ist zwar etwas verfrüht und zu euphorisch, aber die Tendenz der letzten Monate spricht eine eindeutige Sprache. Neben den Irakern dürfte John McCain Profiteur der Entwicklung sein. Optimale Win-Win-Situation.
Jerusalem / Berlin: Die israelische Regierung hat ein millionenschweres Programm zum Schutz gegen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen bewilligt. Wie israelische Medien berichteten, soll damit ein Drittel der Gebäude im westlichen Negev, darunter die Grenzstadt Sderot, geschützt werden. [...] Das Abwehrsystem “Eisenhaube” werde in der Lage sein, 90 % der aus dem Gazastreifen abgefeuerten Raketen und Granaten anzuschiessen, erklärte Olmert. Diese Nachricht lief vor 11 Stunden über den Ticker, und noch kein (sic!) deutscher Politiker hat vor einem “neuen Wettrüsten”, der “Verletzung des militärischen Gleichgewichts” etc. gewarnt. The Times They Are a-Changin’!
Nachtrag: Wer drei gute Nachrichten am Montag nicht verkraftet und mehr Wert auf eine “ausgewogene Berichterstattung” legt, dem sei die Seite Schlechte Nachrichten aus Deutschland ans Herz gelegt. Als Kontrastprogramm gibt es dort ausschließlich schlechte Nachrichten.
Die alte Liebe zwischen den deutschen Freunden der Islamisten und dem iranischen Regime rostet nicht,
[...] Völlig neu sind Bemühungen der NPD um Zusammenarbeit mit Islamisten allerdings nicht, mit denen sie weltanschaulich vor allem durch den Antisemitismus verbunden sind. Schon im Oktober 2002 hatte Voigt gemeinsam mit Horst Mahler eine Veranstaltung der Hizb ut-Tahrir in Berlin besucht. Zur sogenannten “Holocaust-Konferenz”, die im Dezember 2006 in Teheran stattfand, hatten die Veranstalter auch die NPD eingeladen; die Partei zeigte sich zwar interessiert, schreckte aber vor unliebsamen Folgen zurück. Die NPD-Leute hätten wohl ihre Reisepässe abgeben müssen, wie der frühere NPD-Vorsitzende Günter Deckert und Horst Mahler: damit wurde von den deutschen Behörden die Anreise der beiden nach Teheran verhindert. Es blieb von Seiten der NPD bei der Teilnahme eines Kölner NPD-Funktionärs.
sondern sie macht blind:
Bei einem schweren Fehltritt haben sich NPD-Chef Udo Voigt und sein Stellvertreter Sascha Roßmüller vor laufender Kamera erwischen lassen. Gegenüber vermeintlich freundschaftlich verbundenen iranischen Journalisten machten die beiden aus ihrem Herzen keine Mördergrube: Voigt leugnete den Massenmord an den europäischen Juden, Roßmüller träumte von iranischen Geldströmen für die NPD. Auszüge der Interviews, die für Voigt strafrechtliche Folgen haben könnten, wurden gestern im TV-Polit-Magazin Report Mainz gesendet.
Den kompletten Artikel NPD-Chef macht sich an Ahmadinedschihad heran findet man auf dem Informationsdienst gegen Rechtsextremismus redok, den Beitrag vom Report Mainz kann man sich hier als Video anschauen; das Manuskript des Beitrags vom Report Mainz ist hier hinterlegt.
Die minderbemittelten Volksverhetzer der NPD zeigen sich über Putins “Wahl”erfolg erfreut; mit dieser Wahl sei “die Voraussetzung dafür geschaffen, daß in Russland weiterhin eine stabile, an den nationalen Interessen dieses Staates orientierte Politik betrieben wird, damit Russland nicht zum Spielball der amerikanischen Ostküste und – meist nicht- russischer – Oligarchen wird”.
Mehr – u.a. über Sanktionen gegen den Iran, Kritik an den Menschenrechtsverletzungen in China sowie dem Empfang des Dalai Lama – auf dem NPD-Watch-Blog