Posts Tagged ‘Rassismus’
Luc Jochimsen, [un]kulturpolitische Sprecherin der Linkspartei, lässt Gloria von Thurn und Taxis wie eine nette, vorurteilsfreie Humanistin aussehen:
Hermann L. Gremliza: Mit einem Ayatollah darüber zu diskutieren, ob eine Frau gesteinigt werden darf, ist sinnlos. Der will nichts erreichen, der will sie tot haben. Und zwar auf möglichst grausame Weise. Dem kann man nichts beibringen.
Luc Jochimsen: Die Iraner sehen das als Teil ihrer Kultur.
Quelle: Links gegen Dummlinks.
Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Benin, Brunei, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Dschibuti, Gabun, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana Guyana, Indonesien, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Komoren, Kuwait, Libanon, Libyen, Malaysia, Malediven, Mali, Marokko, Mauretanien, Mosambik, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Palästinensische Autonomiegebiete, Saudi-Arabien, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Suriname, Syrien, Tadschikistan, Togo, Tschad, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Usbekistan und die Vereinigten Arabischen Emirate sind islamische Staaten.
*Nach taz-Definition:
Auch stimmt man in Deutschland weitgehend damit überein, das Israel sich selbst als “jüdischer Staat” definiert. Diese Sprachregelung ignoriert aber nicht nur die 1,5 Millionen “israelischen Araber”, die immerhin mehr als ein Fünftel der Bevölkerung ausmachen. Sie ist auch insofern rassistisch, als sie alle Bürger nichtjüdischen Glaubens auf eine Quantité négligeable reduziert.
Eine etwas älterer Beitrag der heute-Nachrichten über den Boykott der UN-Anti(?)-Rassismus-Konferenz:
Zu Beginn der Konferenz war der Boykott Deutschlands und der USA scharf kritisiert worden. “Ich bedauere zutiefst, dass einige sich entschlossen haben, beiseite zu treten”, sagte Ban in seiner Eröffnungsansprache. “Wir träumen davon, in eine neue Richtung zu gehen, jedoch bleiben zu viele von uns in der Vergangenheit verstrickt.”
Russland verurteilte den Boykott. Offenbar seien nicht alle Regierungen bereit, sich den wachsenden Herausforderungen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu stellen, sagte der russische Vize-Außenminister Alexander Jakowenko der Regierungszeitung “Rossijskaja Gaseta”.
Und ein neuer Beitrag auf DIE ZEIT über das brutale Schicksal der Wanderarbeiter in Russland:
An der Stirnwand des Stiftungsbüros hängt ein Plakat mit Fotos von spurlos verschwundenen Migranten. Da erscheint es schon als Glück, wenn einer im »Affenkäfig«, wie die Zelle auf den Polizeistationen genannt wird, wieder auftaucht. Denn immerhin lebt er noch. Es ist nahezu alltäglich, dass Migranten aus rassistischen Motiven ermordet werden. Auch innerhalb der Gastarbeiterclans, die ihre Territorien auf den Märkten der Stadt notfalls mit Gewalt verteidigen, ist der Blutzoll hoch. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsunfälle. Allein ins zentralasiatische Tadschikistan kehren jährlich 2000 Arbeitsmigranten im Sarg zurück.
In der taz findet sich ein Kommentar von Anetta Kahane zur UN-Anti(?)-Rassismus-Konferenz:
Nach allem, was auf der UN-Konferenz gegen Rassismus in Genf geschehen ist, war es auch im Nachhinein gesehen richtig, dass Deutschland an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen hat. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hatte enttäuscht gefragt, ob denn wegen der Interessen eines Landes (Israel) das gesamte weltweite Bemühen, gegen Rassismus vorzugehen, behindert werden sollte, wo doch das Abschlussdokument vergleichsweise harmlos sei. Genau diese Fragestellung jedoch zeigt, dass die UN-Konferenz eines nicht wahrhaben wollte: Heute ernsthaft Rassismus bekämpfen zu wollen, ohne gleichzeitig Antisemitismus ebenso entschieden abzulehnen, ist unmöglich.
Mehr in der taz: Das Durban-Syndrom.
redok (Recherchedienst Schwerpunkt Rechtsextremismus, Rassismus, Neonazismus, Antisemitismus) hat auf einem “Nationalen Netztagebuch” eines NPD-Funktionärs entdeckt, wie man bereits Vorschulkinder zu Fremdenhass und antisemitischem Wahn erzieht. Erklären kann der Mann einem Fünfjährigen zwar seinen Rassismus nicht, aber “schön wenn es schon die Kleinsten verstehen”, meint der Mann.
Die Israellobby und der übliche Rassismus wird den 5-jährigen (und denen, die geistig sehr jung geblieben sind) folgendermaßen erklärt:
Originalton “Nationales Netztagebuch”:
Papa….was isn ein Sklave ?
Ein Sklave ist zum Beispiel die Frau Merkel…
…die mit den komischen Haaren?
Ja..genau die….
Wieso will die denn ein Sklave sein?…
Ich…..na ja…die kann eben nicht anders….weil die muss das machen was die Juden wollen…..
Wieso?
Weiß ich auch nich….die ist eben doof…. (wie soll man das einem 5jährigen erklären?)
Also wie die Türken?
Ich… ja genau so…
Papa…ich möchte kein Türke sein…die sind doof…